Musikalischer Werdegang in allen Einzelheiten


Alles begann damit, dass mein Vater mich an einem Samstag im Hochsommer 1985 oder 1986 (da war ich 2-3 Jahre alt) wie jeden Samstag in meinem Baggi zum Wochenmarkt fuhr, wobei ich anfing, lauthals Weihnachtslieder zu singen und es war mir völlig egal, was andere dachten. Ich hatte meinen Spaß - und meine Umwelt mit mir.

Naja, also somit kamen meine Eltern auf die Idee, mich mit 4 Jahren zur musikalischen Früherziehung zu schicken, was mir an sich eigentlich auch sehr viel Spaß machte, auf die Dauer aber doch etwas langweilig wurde und so kam es, dass ich bereits mit 6 Jahren Klavierunterricht bekam. Ich konnte also Noten lesen und spielen, bevor ich in die Schule kam und irgendwelche anderen Buchstaben oder Wörter zu lesen im Stande war.

In der ersten Klasse hatte ich dann schon meinen ersten Solo-Auftritt bei der Weihnachtsfeier. Meine Klasse trug ein Lied vor, bei dem es eine Art Bridge gab, die ich, auf Anfrage meiner Klassenlehrerin, alleine in dieses riesige Mikro sang. Da war ich verdammt aufgeregt.

In der zweiten Klasse durften wir dann auch am Schul-Chor teilnehmen. Meine Klassenlehrerin fragte mich in der Schule als die Chorleiterin uns einlud, ob ich nicht Lust hätte im Chor zu singen. Mir war es ziemlich schnuppe, ich zuckte mit den Schultern und antwortete:Joa, von mir aus. Noch in derselben Woche rief meine Klassenlehrerin auch bei mir zuhause an, um meine Eltern zu fragen, ob ich nicht dem Chor beitreten wollen würde und dürfe. So kam es, dass ich dann meine gesamte Grundschulzeit im Chor war und mit ihm viele Auftritte hatte.

Die auf die Grundschulzeit folgenden Jahre sind schwer zu rekonstruieren (davon abgesehen, dass ich auch an der weiterführenden Schule im Chor landete). In dieser Zeit äußerte ich das erste Mal den Wunsch nach Gesangsunterricht, den wir uns leider nicht leisten konnten/können, da meine Mutter und ich mittlerweile alleine wohnten und immer noch wohnen.
Von der Musikschule aus, an der ich die musikalische Früherziehung und den Klavierunterricht (bis ich mir mit 18 Jahren meinen Ringfinger splitterig brach) genießen durfte, gab es einige klitzekleine musikschulinterne Auftritte. Außerdem spielte ich in ein bis zwei Bands, allerdings immer nur kurzzeitig, da mir entweder die Musikrichtung nicht ganz lag oder die anderen viel (!) jünger waren als ich.

Meinen ersten größeren Auftritt hatte ich dann im Sommer 1999 (9. Klasse), bei der Abschlussfeier der damaligen Schulabgänger vor ca. 300 Leuten. Ich habe gesungen und mich dabei selbst am Klavier begleitet (die haben da einen hammer geilen Flügel!). Das war ein ziemlicher Erfolg (in Gänsefüßchen), bei den Lehrern (auch bei denen, die mich nicht kannten) war ich sogar einige Wochen später noch präsent.

Über meinen Klavierlehrer Uli Ebeling lernte ich Matthias Meyer-Göllner (Kinderliedermacher; hier im Norden ziemlich bekannt; http://www.irmimitderpauke.de ) kennen, in dessen kleinem Heimstudio ich drei oder vier Coversongs aufnahm. Das waren meine ersten Aufnahme-Erfahrungen.

Im Jahr 2000 ließ mich Matthias über Uli fragen , ob ich nicht Lust hätte, auf einer CD mitzusingen, welche Multikulturell (in Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Stiftung; Schweden, Belgien, Niederlande, Luxemburg..?!) werden sollte. Auf diesem Wege kam ich mit 16 Jahren zum ersten Mal in ein richtig professionelles Tonstudio, hatte auf der CD einen Solo-Track und bei drei Songs sang ich im Chorus mit (bekam sogar Geld dafür).

Weitere zwei CDs von Matthias, auf denen ich auch vertreten war, folgten 2001 und 2002, wobei ich jedes Mal je einen Solo-Track hatte.

Auf der Kieler Woche war ich dann meist am Pernod-Steg, also beim Karaoke-Stand anzutreffen, ansonsten lief eben alles so privat vor sich hin, bis ich 2002 über eine damalige Bekannte meinen jetzigen Freund Nuncio ( http://www.nuncio.de ) kennenlernte. Er und seine damalige Crew suchten eine Sängerin und die Bekannte machte uns bekannt . Der Nunc beschloss nach längeren Gesprächen und Hörproben, mich in die Band mitaufzunehmen. Und so begann unsere Liebe und hält jetzt mittlerweile schon fast sechs Jahre!

Zwischenzeitig waren Nuncio und ich im Pure Sonic Tonstudio von Jost in Goslar, wo wir mit DJ Chronik und Peat38 den Track Abschiedsbrief aufnahmen.
Nachdem die Crew Stück für Stück zerfiel, bildete sich im Jahr 2003 das Kollektiv24, das noch heute existiert, zwar nicht mehr als Gruppe, aber als eine Art Label. Wir hatten Anfang 2004 unseren ersten Auftritt, der nicht ganz so super lief, aber für die meisten Mitglieder war es der allererste Auftritt und dafür war es okay. Es folgten ein Auftritt in Goslar, ein Nunc-Solo (mit BDS, Daggett und Mo) auf der Kieler Woche 2004 (beides im Juni) und ein Auftritt auf der Stadtgespräch-Jam in Schleswig ( http://www.stadtgespraech.tk ).

Neuere Sachen kommen noch!

Danke fürs Zeitnehmen!

(Änderungen vorbehalten)

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